Erste Sichtprüfung durch die Stadtbau

Aktualisiert: 13. Nov.

Diese Woche waren die Ingenieure Wolfgang Freitag von der Stadtbau und Klaus Schulz zu Besuch in der Außenatelier von Ingo Siegismund in Scheßlitz, um über die Statikprüfung und Optionen zum Aufstellen der Wunderkugel zu sprechen.


Nach einer ersten Sichtprüfung durch den Wunderburger Statiker Klaus Schulz konnte keine Probleme mit der Konstruktion oder den Schweißnähten festgestellt werden. Dass die Kugel unwuchtig ist, erleichtert den Transport und die Aufstellung. Der Künstler hatte beim Bau darauf geachtet und immer wieder geprüft, dass das Gewicht innerhalb der Kugel gleichmäßig verteilt ist. Als nächstes soll die Wunderkugel gewogen werden, damit danach genaue Berechnungen zur Statik angestellt werden können.


Es wurde über Optionen gesprochen, wie die Kugel am Boden verankert wird. Die favorisierte Variante wären ins Fundament eingelassene Gewindestäbe, die dann mit der Wunderkugel verschraubt werden. Eine weitere Option wäre, dass die Wunderkugel auf einem 1 Meter hohen Bolzen aufgesteckt wird. Dafür müsste ein ca. 1 Meter langes, dickes Rohr ins Zentrum der Kugel eingesetzt und verschweißt werden, was die Optik entsprechend verändert. Vorteil dieser Variante wäre, dass die Wunderkugel vor Ort immer wieder einmal gedreht werden könnte und die so der Blick der Betrachter ändern würde.


Zwecks Sicherheit hatten Herr Freitag und Herr Schulz keine Bedenken und sehen keine erhöhte Gefährdung. Ihrer Meinung nach ist auch kein 1 Meter hoher Sockel nötig, sondern lediglich ein kleiner, damit die Kugel nicht Gefahr läuft, bei Regen im Wasser zu stehen und schneller zu rosten als beabsichtigt. Außerdem kam die Idee auf, ein Tablet fest zu installieren, um dort die 3D-Version der Wunderkugel mit den Erklärungen der einzelnen Teile laufen zu lassen.


Was uns besonders gefreut hat, war die Begeisterung für unser Projekt!

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